Erfolgreiche Teilnahme bei der dritten Deutschen Meisterschaft im Zündnadeldienstgewehr

Am 28. Mai fanden in Sömmerda die dritten Deutschen Meisterschaften im Zündnadelgewehrschießen statt, an denen auch unser Schützenbruder Herbert Schmid teilnahm. Hier trafen sich eine Reihe von Schützen, die sich für diese interessante Technik begeistern (erfunden von Nikolaus von Dreyse), die das Bindeglied zwischen den Vorderladern und den Hinterladern mit Metallpatronen darstellt. Es wurde bei strahlendem Wetter stehend, freihändig und ohne Hilfsmittel auf 50m mit den verschiedensten Modellen geschossen (13 Schuß mit 3 Streichschüssen). Herbert Schmid war auch dieses Jahr mit seinem Würtenbergischen Zündnadelgewehr am Start. Allerdings langte es diesmal, bei einer hohen Leistungsdichte, mit 78 Ringen nur zu einem 18. Platz von 40 Startern. Diese Art des Schwarzpulverschießens geht über den reinen sportlichen Aspekt hinaus. Sie verbindet Historie, die Herausforderung alte Technik zu reaktivieren und den sportlichen Vergleich. Deshalb war auch dieses Jahr wieder das Fachsimpeln der schönste Sport nebenbei.